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    <pubDate>Wed, 22 Jul 2009 12:08:02 +0200</pubDate>
    <lastBuildDate>Thu, 15 Oct 2009 21:30:03 +0200</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Editorial</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse31/editorial.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">wie Ihr sicher schon bemerkt habt, haben wir uns entschlossen das von Lisa Bolyos entworfene grafische Konzept unserer Türkei/Kurdistan-Sondernummer gleich weiter zu verwenden. Ein Relaunch also! Apropos Sondernummer: Die stieß auf große Resonanz, was uns natürlich sehr freut. Auch die Heftpräsentation war überdurchschnittlich gut besucht und inhaltlich spannend – solche Diskussionen wünschen wir uns öfters! Entschuldigen müssen wir uns noch wegen eines Fehlers in der Nr. 30: Der Artikel von Pelin Tan: „Istanbul: Widerstand im Stadtteil und gegenkultureller Raum“ ist bereits in „dérive Zeitschrift für Stadtforschung 33“ von Oktober 2008 auf Englisch erschienen und wurde von uns übersetzt. Einige Restexemplare sind übrigens noch erhältlich, zögert also nicht mit (Nach)Bestellungen. Wir jedenfalls planen ab sofort jede zweite grundrisse-Ausgabe als Schwerpunktnummer herauszubringen. Und hier ist auch schon der Call for Papers/Ideas: Die Nummer 32 wird sich nämlich mit den Zusammenhängen von Revolten/Aufständen und der globalen Krise auseinandersetzen. Zweckdienliche Hinweise bitte an redaktion /at/ grundrisse /punkt/ net!.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Oct 2009 21:36:21 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Eva Kaufmann: Millionen und Abermillionen potentieller ALICES</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse31/millionen_alices.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><font size="4"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="IT">Eine Fortführung von 1968?!</span></font></p>
<p class="MsoHeader"><b><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Einleitung</span></b></p>
<p class="MsoHeader"><i><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">„Der Teufel ist auf die Erde zurückgekehrt, in vielfältigen Erscheinungen. Der Teufel ist Alice, ist der totale Angriff auf den Staat der Unterdrückung, ist unser Lächeln, ist unser Geist, der denkt, der Teufel ist unser Körper, immer schöner und freier, fähig zu lieben. Heute ist der Teufel hier, und es ist sinnlos, ihm den Hof zu machen, er hat tausend Gesichter, verändert ständig den Ausdruck, wühlt sich durch die Städte, die Stadtteile, die Fabriken, die Schulen, wie eine wilde Katze.“</span></i><font face="Arial"><span lang="DE"></span></font></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Den zentralen Text für diesen Artikel bildet ein Vorwort von Félix Guattari für das „Kollektiv A/traverso: Alice ist der Teufel“ mit dem Titel „Millionen und Abermillionen potentieller Alices“.&nbsp; Bei diesem 1977 erschienen Buch handelt es sich um eine Sammlung von Texten aus der gleichnamigen Zeitschrift und aus Texten der im freien Radio ALICE übertragenen Sendungen.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Oct 2009 21:35:33 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Diedrich Diederichsen: Kreative Arbeit</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse31/kreative_arbeit.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Die Idee einer<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>Kreativen Arbeit</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>gilt gemeinhin dem Kapital und seinen Investoren als viel versprechend, weil der in ihr enthaltene Begriff der Schöpfung, der Schöpferischen mit dem Versprechen einer Produktion von Wert aus nichts, einer creatio ex nihilo zu wedeln scheint. Kreativität ist Zauberei – das Gegenteil einer Abarbeitung und Bearbeitung vorgefundenen, vorproduzierten, stets Widerstand leistenden Materials. Die Erfindung, die Geschäftsidee, der Slogan, das Kunstwerk, die Designlösung brauchen, so die Vorstellung, keine teure materielle Voraussetzung, um ihrerseits materielle Folgen zu erzielen. Die Maschinen, Fabrikhallen, Grundstücke, Fuhrparks und Zugangsrechte und all die anderen Voraussetzungen von Produktion können gen Null schrumpfen. Der autopoietische Hirnschmalz verspricht hingegen himmlische Renditen.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Oct 2009 21:34:52 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Michael Wolf: Die Organisierung des sozialen Krieges:</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse31/organisierung_sozialen_krieges.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span style="COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">zur staatspolitischen Dimension der Hartz-IV-Reform</font></span></font></p>
<p style="LINE-HEIGHT: normal" class="MsoBodyText"><font face="Arial"><span style="FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">Schon immer ist Arbeitslosigkeit Gegenstand politischer Kämpfe und öffentlicher Dispute gewesen – und dies hinsichtlich wenigstens zweier Momente. Das<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>erste</i>Moment ist bezogen auf die Frage nach der Existenz von Arbeitslosigkeit, thematisiert also deren Definition und Verursachung. Das heisst, es fragt danach, was unter Arbeitslosigkeit zu verstehen ist und von wem, den Käufern oder den Verkäufern von Arbeitskraft, Arbeitslosigkeit verursacht wird. Indem es die Frage nach der Bewertung von Arbeitslosigkeit aufwirft, ist das<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>zweite</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>Moment hingegen normativer Art. Von zentraler Bedeutung ist hier, ob Arbeitslosigkeit positiv oder negativ konnotiert und damit in der Konsequenz als ein Problem begriffen wird, das gesellschaftlich und politisch als inakzeptabel gilt und deswegen beseitigt oder doch zumindest entschärft werden soll. Dieser eigentlich recht triviale Sachverhalt, dass Arbeitslosigkeit nicht ,an sich‘ existiert, sondern sozial konstruiert und definiert wird, wenn auch mit Rückbezug auf ,objektive‘ soziale Phänomene</span></font><font face="Arial"><span style="FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">, führt dazu, dass erst im politischen Prozess auf der Basis von Machtstrukturen und gegensätzlichen Interessenlagen in einem stets prekären und instabilen Interessenkompromiss entwickelt und selektiv festgelegt wird, ob überhaupt und in welcher Art und Weise Arbeitslosigkeit auf der politischen Agenda als Gegenstand erscheint</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Oct 2009 21:34:05 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>A.M. [agora]: Die neoliberale Repression Namens Multikulturalismus</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse31/zizeks_intoleranz.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE-AT"><font size="4">Žižek' s Versuch zur Wahrheit der Herrschaft</font></span></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE-AT">Die Frage der Multikulturalität – in seiner gesteigerten Form des Politischen: die Frage des Multikulturalismus – hat in einer Zeit, in der sich das Herrschaftliche nun schon seit längerem unter dem Begriff der »Globalisierung« sammelt, neben anderen »identitären Fragen«, einen besonderen Stellenwert eingenommen. Die Frage der Identitäten stellt sich ein Text von Slavoj Žižek unter dem Titel »die repressive Toleranz des Multikulturalismus«, aus seinem ebenso merkwürdig betitelten Buch: »Ein Plädoyer für die Intoleranz«</span></font><font face="Arial"><span lang="DE-AT">.</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE-AT">Die folgende Untersuchung will Žižeks Versuch auf den Grund gehen, die Oberflächlichkeiten im Diskurs über Multikulturalismus zu durchleuchten, ihn noch mal zu Wort kommen lassen, ihn verstehend wiedergeben; mit ihm soll jenen Gedankengängen gefolgt werden, die oftmals als psychoanalytischer Marxismus verstanden wurden, der einerseits mit Hegel und Marx - der Dialektik der politischen Ökonomie-&nbsp; anderseits mit Freud und Lacan - dem unbewussten Sehnen nach dem verlorenen Objekt, der Leere nachgeht.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Oct 2009 21:33:08 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Karl Reitter: Bemerkungen zum Buch „Der neue Geist des Kapitalismus“ von Luc Boltanski und Ève Chiapello</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse31/der_geist_des_kapitalismus.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Erschienen ist dieses voluminöse Werk in französischer Sprache bereits 1999, eine erste Übersetzung ins Deutsche im Jahr 2003, eine Taschenbuchausgabe 2006. [Die Zahlen in runden Klammern beziehen sich auf die Seiten dieser Ausgabe.] Die erste Welle der zumeist akademischen Rezeption ist verebbt, was rechtfertigt nun eine etwas verspätete Rezeption? Aus der zeitlichen Distanz wird deutlich, dass dieses Buch in den Kontext zweier anderer, ebenfalls umfangreicher Werke zu stellen ist: 2000 erschien „Empire“ von Hardt und Negri sowie die Trilogie von Manuel Castells „The Rise of the Network Society“ (1996), „The Power of Identity“ (1997) sowie „End of Millennium“ (1998). (Deutsch 2001, 2002, 2003). Die zeitliche Nähe war kein Zufall. Die Staatsplanwirtschaft in Osteuropa war Geschichte, die Transformation des Fordismus in den Postfordismus vollzogen, die neuen Kommunikationstechnologien, insbesondere das Internet bereits massenhaft in Verwendung. Wenn auch die Intentionen, Methoden und das politische Kalkül dieser Werke unterschiedlich war, so bezogen sich doch alle auf ähnliche Phänomene: nämlich auf die sich in netzwerkartigen Strukturen organisierende Gesellschaft, auf die Bedeutung von Wissen und Information sowie auf die offensichtliche Erosion jener Trennungen, die die Phase bis Ende der 60er Jahre gekennzeichnet hatte: Die Scheidung von Arbeit und Freizeit, von Job und Privatleben sowie von Ausbildung und Arbeit schien tendenziell aufgehoben. Kaum ein Begriff war ohne Präfix wie Neo- oder Post- zu haben. Der Kapitalismus schien sich zu erneuern, aber in welche Richtung und durch welche Dynamik? Rund zehn Jahre später ist es möglich, eine erste Bilanz zu ziehen und somit auch diese Werke erneut einzuschätzen</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Oct 2009 21:32:08 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Alfred Müller, Günter Buchholz: Ein Vergleich von Neoklassik, Keynesianismus und Marxismus</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse31/vergleich_marxismus.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">Alle Mitglieder der Gesellschaft sind von wirtschaftlichen Einflüssen und von der staatlichen Wirtschaftspolitik direkt betroffen. Es ist daher für alle Wirtschaftsinteressierte wichtig und interessant zu verstehen, worin die Gemeinsamkeiten und worin die Unterschiede der wirtschaftstheoretischen Modelle bestehen. Erst durch die Kenntnis dieser Denkschulen lassen sich die abweichenden Erklärungen und daraus abgeleitet die kontroversen Handlungsanweisungen für die Wirtschaftspolitik, von denen Laien häufig verwirrt werden, verstehen, einordnen und bewerten. Die hier vorgelegte kommentierte tabellarische Übersicht soll dafür eine Orientierung bieten und das Verständnis für wirtschaftliche Theorieansätze fördern</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Oct 2009 21:30:55 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Editorial</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse25/editorial.htm</link>
      <description><![CDATA[
        <p class="MsoNormal"><font face="Arial">die 25. Ausgabe der grundrisse liegt vor euch, und auch diesmal erwartet euch eine spannende Mischung linker Theorie und Debatte. Im Fr&uuml;hjahr 2008 sind die grundrisse an einer Menge Veranstaltungen beteiligt, kurz vorgestellt werden diese im zweiten Teil dieses Editorials. </font></p>
  <p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE-AT">Im J&auml;nner wurde im que(e)r Beisl das <i>Buch sexuell arbeiten. eine queere perspektive auf arbeit und prek&auml;res leben</i> vorgestellt. F&uuml;r Teile der Redaktion bietet dieses Buch neben dem von Pauline Boudry, Brigitta Kuster und Renate Lorenz herausgegebenen <i>Reproduktionskonten f&auml;lschen! Heterosexualit&auml;t, Arbeit und Zuhause</i> nicht nur einen wichtigen Diskussionsansatz, sondern auch ein Instrumentarium, Geschlechterordnung, koloniale und rassistische Settings sowie Kapitalismus zu analysieren. Neben einer Buchbesprechung findet ihr zu diesen Themen ein der Zeitschrift beigelegtes Plakat mit den zehn Thesen zu &bdquo;sexuell Arbeiten&ldquo;.&nbsp; Ein Interview mit Brigitta Kuster und Renate Lorenz wurde nicht rechtzeitig fertig, darum wird es in der n&auml;chsten Nummer erscheinen. Seid gespannt!</span></font></p>
      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Mar 2008 19:05:41 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Stephanie Weiss: Körper. Kommunikation. Konflikt.</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse25/koerperKommunikationKonflikt.htm</link>
      <description><![CDATA[
        <p class="MsoPlainText" style="text-align: justify"><span style="color: rgb(153,51,0); font-family: Arial"><font size="4">Zu Geschichte, Taktiken und Aktionsformen der Tute Bianche und der Disobbedienti in Italien.</font></span><span style="font-family: Arial"><font size="4">&nbsp; </font></span></p>
  <p class="MsoPlainText"><span lang="DE-AT" style="font-size: 12pt; font-family: Arial">Die Tute Bianche, (&bdquo;wei&szlig;e Overalls&ldquo;) haben sp&auml;testens seit den Protesten gegen das IWF in Prag im Jahr 2000 auch internationale Bekanntheit erlangt. In diesem Artikel soll versucht werden, Geschichte, Strategien und Taktiken sowie Aktionsformen der Tute Bianche und der Disobbedienti in Umrissen zu erkl&auml;ren.</span></p>
  <p class="MsoPlainText"><span lang="DE-AT" style="font-size: 12pt; font-family: Arial">Warum eine Analyse der Disobbedienti und nicht der Bewegung in Italien im Allgemeinen? Dies aus mehreren Gr&uuml;nden: Erstens w&auml;re eine allgemeine Analyse gezwungenerma&szlig;en oberfl&auml;chlicher; zweitens sind die Tute Bianche und die Disobbedienti meines Erachtens unter anderem deshalb interessant, weil sie neue Wege gingen und versuchten, aus dem &bdquo;autonomen Ghetto&ldquo; auszubrechen,indem sie in in einen Dialog mit anderen politischen Realit&auml;ten und Subjektivit&auml;ten traten und au&szlig;erdem durch geschickte Taktiken grundlegende Gesellschaftskritik sowie radikale Politik &bdquo;denkbarer&ldquo; und &bdquo;handelbarer&ldquo; zu machen trachteten. Sie zeigten sich besonders offen f&uuml;r neue Sprachen und Handlungsweisen, die auch f&uuml;r nicht in autonome Praxen und Jargons Eingeweihte verst&auml;ndlich und nachvollziehbar waren</span></p>
      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Mar 2008 19:04:47 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Robert Foltin: Reelle Subsumption des Lebens unter das Kapital</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse25/reelleSubsumptionDesLebens.htm</link>
      <description><![CDATA[
        <p><em><font face="Arial">Dieser Artikel ist ein Abschnitt aus einem gr&ouml;&szlig;eren Text mit dem Arbeitstitel &bdquo;K&ouml;rper der Multitude&ldquo;. In einem ersten Teil geht es um die Produktion von K&ouml;rper und Geschlecht sowie &nbsp;der Beziehung zwischen verschiedenen Arten der Arbeit (oder der T&auml;tigkeit). Dabei wird die &bdquo;Produktivit&auml;t&ldquo; f&uuml;r die kapitalistische Verwertung nur am Rande behandelt. Das ist das Thema dieses Artikels</font></em></p>
      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Mar 2008 19:03:37 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Engelbert Stockhammer: Anatomie und Auswirkungen der US-Immobilienkrise</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse25/anatomieUndAuswirkungenDerUS_Immobilienkrise.htm</link>
      <description><![CDATA[
        <p class="MsoNormal" style="text-align: justify"><span lang="DE-AT" style="color: rgb(153,51,0); font-family: Arial"><font size="4">Von der <i>sub-prime</i> Krise zur Wirtschaftskrise?</font></span></p>
  <p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT" style="font-family: Arial">Am 22. J&auml;nner 2008 reduzierte die Federal Reserve (Fed), die US-Zentralbank, in einer au&szlig;erordentlichen Sitzung ihren Leitzins um einen &frac34; Prozentpunkt. Dies ist die gr&ouml;&szlig;te Zinsreduktion seit einem Vierteljahrhundert. Am Tag davor war es an den internationalen B&ouml;rsen zu schweren Kurseinbr&uuml;chen gekommen. In den ersten drei Wochen des J&auml;nners wurden nicht weniger als 5 Billionen US$ an Buchwerten vernichtet. Es gibt sie also wieder, die Finanzkrisen! ..</span></p>
      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Mar 2008 19:02:54 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Tom Waibel: Wortfluchten</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse25/wortfluchten.htm</link>
      <description><![CDATA[
        <p class="MsoNormal"><span style="color: rgb(153,51,0); font-family: Arial"><font size="4">Vom Risiko &uuml;ber keinen absoluten Standard zu verf&uuml;gen</font></span></p>
  <p class="MsoNormal"><font face="Arial">Die folgenden &Uuml;berlegungen sind von einem Essay inspiriert, der - mehr als 20 Jahre nach seiner Pr&auml;sentation als Vortrag mit dem Titel <i>Macht, Begehren, Interesse</i> - nun erstmals vollst&auml;ndig &uuml;bersetzt vorliegt: Gayatri Chakravorty Spivak, <i>Can the Subaltern Speak? Postkolonialit&auml;t und subalterne Artikulation,</i> &uuml;bersetzt von Alexander Joskowicz und Stefan Nowotny, mit einer Einleitung von Hito Steyerl, Wien: Turia u. Kant 2008 (Bd. 6 der Reihe: Es kommt darauf an. Texte zur Theorie der politischen Praxis). Die sorgf&auml;ltig gestaltete Ausgabe ist ein - leider nicht allt&auml;gliches - Beispiel f&uuml;r &uuml;bersetzerische Sensibilit&auml;t und editorische Aufmerksamkeit f&uuml;r im deutschen Sprachraum unterbelichtete Themen postkolonialer Kritik. .</font></p>
      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Mar 2008 19:02:05 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Bernhard Dorfer: Venezuela: Mit Verfassungsreferenden zur sozialen Befreiung?</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse25/verfassungsreferenden.htm</link>
      <description><![CDATA[
        <p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span style="color: rgb(153,51,0)"><font size="4">Randglossen zum Exodus aus der zum Untergang bestimmten Weltzivilisation des Kapitals. </font></span></font></p>
  <p class="MsoNormal"><font face="Arial">Am 2.&nbsp;Dezember 2007 sind die haupts&auml;chlich von Ch&aacute;vez einerseits sowie von den Ch&aacute;visten in der Nationalversammlung andererseits vorgeschlagenen Verfassungsreform-Pakete in einem Referendum jeweils knapp gescheitert, das Nationalversammlungspaket noch etwas deutlicher als das haupts&auml;chlich von Ch&aacute;vez initiierte. Entgegen den Bef&uuml;rchtungen, die die Internationale der ein&auml;ugigen Human Rights &amp; Democracy-W&auml;chter vor der Abstimmung eifrig an die Wand der Welt&ouml;ffentlichkeit gepinselt hatten, hat Ch&aacute;vez noch am Tag seiner Niederlage diese als solche anerkannt und dabei sogar zugegeben, dass ein solches Ergebnis besser sei, als ein knapper Sieg der Bef&uuml;rworter gewesen w&auml;re. &bdquo;Por ahora&ldquo; (vorl&auml;ufig einmal, f&uuml;rs Erste) wird es also nichts mit den Reformvorhaben, zumindest nicht auf der Verfassungsebene. Pr&auml;sident, Regierung und Staat m&uuml;ssen also weiterhin im Rahmen der am 15.&nbsp;Dezember 1999 in einem Referendum beschlossenen Verfassung der Bolivarischen Republik Venezuela agieren....</font></p>
      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Mar 2008 19:01:11 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Anna Leder: Politische Ökonomie der Barrios</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse25/politischeOekonomieDerBarrios.htm</link>
      <description><![CDATA[
        <p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT" style="color: rgb(153,51,0); font-family: Arial"><font size="4">Ch&aacute;vez und der informelle Sektor</font></span></p>
  <p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT" style="font-family: Arial">In Venezuela fand im Dezember 2007 ein Referendum zur Verfassungsreform statt. Zum einen wurde &uuml;ber eine&nbsp; Ausweitung pr&auml;sidialer Machtkompetenzen, zum anderen &uuml;ber wirtschaftliche und politische Reformprojekte abgestimmt, die dem &bdquo;Sozialismus des 21.Jahrhunderts&ldquo; (O-Ton Ch&aacute;vez) den Weg ebnen sollten. Bekanntlicherweise endete die Volksbefragung, erstmalig in Ch&aacute;vez Amtzeit, mit einer knappen Niederlage f&uuml;r den Pr&auml;sidenten. Diese Niederlage ist zum Gro&szlig;teil auf einen drastischen R&uuml;ckgang der Wahlbeteiligung von 74% bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen 2006 auf 55% zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Drei Millionen W&auml;hlerInnen blieben der Abstimmung fern. W&auml;hrend die Ablehnung (verglichen mit 2006) landesweit um durchschnittlich 6% zugenommen hatte, so betrug die Zunahme der Neinstimmen in &nbsp;Bundesstaaten mit hohem IndustriearbeiterInnenanteil zwischen 14% und 38%. In Bundesstaaten mit hohem indigenem Bev&ouml;lkerungsanteil betrug die Ablehnung sogar durchwegs nahezu 50%...</span></p>
      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Mar 2008 18:44:04 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Markus Griesser: Farewell to the welfare state?</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse25/farewellToWelfare.htm</link>
      <description><![CDATA[
        <p><font face="Arial" color="#800000">Staatstheoretische Konzepte zu Genese und Wandel des Sozialstaats</font> </p>
  <p><font face="Arial">Als sich 1875 in Gotha die beiden gro&szlig;en sozialistisch orientierten Parteien Deutschlands zur Sozialistischen Arbeiterpartei zusammenschlie&szlig;en, kritisiert Karl Marx in seinen &bdquo;Randglossen zum Programm der deutschen Arbeiterpartei&ldquo; u.a. die dort vollzogene Akzentuierung der Verteilungsfrage. Diese basiere n&auml;mlich auf der &bdquo;vulg&auml;rsozialistischen&ldquo; Annahme einer Autonomisierung der Distributions- gegen&uuml;ber der Produktionssph&auml;re, welche in der Forderung nach &bdquo;gerechter Verteilung des Arbeitsertrages&ldquo; im Rahmen einer kommunistischen Gesellschaft Niederschlag finde. Eine solche Forderung sei jedoch insofern widersinnig, als mit der Umw&auml;lzung der kapitalistischen Produktionsverh&auml;ltnisse das Verschwinden jenes &Auml;quivalenzprinzips des b&uuml;rgerlichen Rechtsbegriffs einhergehe, das auch dem Konzept der Verteilungsgerechtigkeit zugrunde liege. An dessen Stelle trete Marx zufolge in der voll entfalteten kommunistischen Gesellschaft die Losung: &bdquo;Jeder nach seinen F&auml;higkeiten, jedem nach seinen Bed&uuml;rfnissen!&ldquo; (vgl. Marx 1962a: 18-22)...</font></p>
      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Mar 2008 18:40:02 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sergio Bologna: Raus aus der Sackgasse!</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse24/RausAusDerSackgasse.htm</link>
      <description><![CDATA[
        <p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT" style="color: rgb(153,51,0); font-family: Arial"><font size="4">Einleitende Bemerkung von Klaus Neundlinger<br />Ausfransen und Polarisierung oder &bdquo;Sollen wir uns &uuml;berhaupt mit dem Arbeitsmarkt besch&auml;ftigen&ldquo;?</font></span></p>
  <p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT" style="font-family: Arial">1. Der im Anschluss abgedruckte Text von Sergio Bologna wurde anl&auml;sslich des EuroMayday 2007 in Mailand geschrieben und bezieht sich deshalb vor allem auf die Situation in Italien. Kennzeichnend f&uuml;r die Analyse Sergio Bolognas ist eine best&auml;ndige Auseinandersetzung mit der Abbildung der Arbeit in den offiziellen Statistiken und den Schl&uuml;ssen, die die institutionalisierte Sozialwissenschaft daraus zu ziehen pflegt. Man k&ouml;nnte dieser Verfahrensweise eine gewisse &bdquo;K&auml;lte&ldquo; vorwerfen. Man k&ouml;nnte dagegen einwenden, dass sie sich den objektivierenden Blick aneignet, der die Sprache der Statistik und ihrer AuslegerInnen auszeichnet, die die lebendige Arbeit auf diese Weise &bdquo;einzufrieren&ldquo; versuchen. Man k&ouml;nnte des Weiteren vorbringen, dass sich eine solch detaillierte Auseinandersetzung mit einem nationalen Arbeitsmarkt, mit einer spezifischen Situation, die von der Geschichte der rechtlichen und institutionellen Regelungen eines einzelnen Landes gepr&auml;gt ist, nicht ohne Schwierigkeiten verallgemeinern oder auf die Lage in anderen L&auml;ndern &uuml;bertragen l&auml;sst. </span></p>
      ]]></description>
      <pubDate>Fri, 21 Dec 2007 23:54:46 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Karl Reitter: Mindestsicherung und ALVG Novelle, oder: wie Menschen auf die Lohnarbeit zugerichtet werden</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse24/MindestsicherungUndALVG.htm</link>
      <description><![CDATA[
        <p class="MsoNormal"><font face="Arial">Ab 1. J&auml;nner 2008 soll die Novelle zum Arbeitslosenversicherungsgesetz (ALVG) in Kraft treten, ein Jahr sp&auml;ter die &bdquo;Bedarfsorientierte Mindestsicherung&ldquo; realisiert werden. Beide Entw&uuml;rfe erg&auml;nzen einander und sollen daher gemeinsam diskutiert werden. Mit einer Reihe von anderen Vorschl&auml;gen, insbesondere des beschlossenen Mindestlohnes von 1000 Euro im Monat, aber auch des in weiterer Ferne geplanten &bdquo;Working Tax Credit&ldquo; nach dem Vorbild Gro&szlig;britanniens</font><a title="" style="color: blue; text-decoration: underline" href="http://www.grundrisse.net/grundrisse24/MindestsicherungUndALVG.htm#_edn1" name="_ednref1"><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size: 12pt; font-family: Arial">[1]</span></span></a><font face="Arial">, stellen sie ein Paket von Ma&szlig;nahmen dar, das zwar in der Kontinuit&auml;t der Sozialpolitik der II. Republik steht, aber doch neue Akzente setzt. Wie ich in Folge im Detail zeigen werde, laufen diese Projekte auf eine weitere substanzielle Entrechtung von Arbeitslosen hinaus. Die Zurichtung der Menschen zur Lohnarbeit, genauer, zur bedingungslosen <i>Bereitschaft</i> zur Lohnarbeit, durchdringt Geist und Buchstaben aller dieser Ma&szlig;nahmen. Der geplante versch&auml;rfte Zugriff auf erwerbsarbeitslose Menschen ist so rigide und unverh&uuml;llt, dass es an Kritik bisher nicht mangelte. </font></p>
      ]]></description>
      <pubDate>Fri, 21 Dec 2007 22:53:34 +0100</pubDate>
    </item>
  </channel>
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