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    <pubDate>Wed, 22 Jul 2009 12:08:02 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Sun, 28 Mar 2010 22:38:34 +0200</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Editorial</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse40/editorial.htm</link>
      <description><![CDATA[<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; align: " left?=""><span lang="de">V</span><span style="LINE-HEIGHT: 22px; FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">or euch liegt die Nummer 40 der grundrisse, Produkt unserer mittlerweile 10jährigen Redaktionstätigkeit. In den Frühzeiten der grundrisse wären wir wohl nicht auf die Idee gekommen, einen Schwerpunkt mit (Welt)Revolution zu betiteln, da hielten wir es noch mit der Kritik der politischen Ökonomie oder mit Theorien von Staat und Klasse. Nicht, dass dies heute nicht auch Thema so mancher Diskussionen der Redaktion und von Artikeln in den grundrissen wäre, aber die historische Entwicklung zeigt unseres Erachtens deutlich, dass Revolutionen auch nach dem vermeintlichen Ende der Geschichte (wieder) auf der Tagesordnung stehen.</span></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:21:02 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Neuer Eintrag</title>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:20:21 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Bernhard Dorfer: Columbus segelt wieder ... nur ist sie diesmal eine Piratin</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse40/columbus_segelt_wieder.htm</link>
      <description><![CDATA[<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="MsoNormal"><font face="Arial"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Ein erster Versuch nach mehr als 9 Monaten im chaotischen Aufbruch der Weltrevolution Orientierung zu gewinnen</span></font></p>
<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="MsoNormal"><font face="Arial"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Es gibt keine weißen Flecken mehr auf den Landkarten unseres Planeten. Die Welt, die es noch zu entdecken gilt, existiert erst mal nur in unseren atomisierten Träumen. Es geht um eine Welt, in der ein gutes Leben für alle real wird, die von niemandem und nichts mehr bedroht wird. Wir, die 99%, die Multitude, haben alle unsere Aufgaben. Unsere Feinde kontrollieren derzeit noch fast alles, weil sie all das, was sie uns und unseren Vorfahren geraubt und abgepresst haben, als ihren Besitz und damit als ihre gesellschaftliche Macht monopolisieren.</span></font></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:19:42 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Paul Pop: 16 Thesen zur Weltrevolution</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse40/16_thesen_zur_weltrevolution.htm</link>
      <description><![CDATA[<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Als ich vor einem Jahr „16 Thesen zur Weltrevolution“ verfasst habe, war die Wahl des Titels nicht frei von Ironie. Im Januar 2011 wurde dann im Zuge der „Jasmin-Revolution“ in Tunesien die arabische Welt von einer revolutionären Welle erfasst, die bis heute andauert. Noch ist es offen, ob die Umstürze in Tunesien und Ägypten mehr erreichen werden, als eine Modernisierung des Kapitalismus unter Führung der Armee oder ob die westlichen Mächte wieder die Kontrolle über die Entwicklung herstellen können. Zumindest ist das Wort „Revolution“ wieder in aller Munde und die Volksmassen erscheinen (zumindest für einen Moment) als die Triebkräfte der Geschichte. Auch scheint der Nationalstaat nicht in der Lage zu sein, die Ausbreitung der revolutionären Welle einzudämmen. Lange haben wir auf Revolutionen gewartet, nun sind sie da, nur nicht bei uns, und die traditionelle Linke spielt auch in den arabischen Ländern keine entscheidende Rolle.</span></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:18:44 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Pascal Jurt im Gespräch mit Diedrich Diederichsen</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse40/im_gespraech_mit_diedrich_diederichsen.htm</link>
      <description><![CDATA[<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">Pascal Jurt: Nun hat es das Büchlein “Der kommende Aufstand” sogar schon unter die Bestseller der Wiener Filiale einer großen&nbsp; Buchhandelskette&nbsp; geschafft und liegt da ein wenig verloren zwischen&nbsp; Elfriede Vavriks “Nacktbadestrand“ und Giovanni di Lorenzos“ Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt” herum.</span></font></p>
<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">Diedrich Diederichsen: Ich habe in Berlin-Schöneberg in einer Buchhandlung die Szene erlebt, dass ein älteres Mütterchen in die Buchhandlung stapfte, das Buch haben wollte und es dann bereits vergriffen war. Die hatte darüber gelesen oder vielleicht ein Radio-Feature gehört. Die war, wie dann im Gespräch mit dem Buchhändler klar wurde, im Grunde genommen eine Stuttgart 21-Mobilisierte, die dachte, dass sie da<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>ihr<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></i>Buch findet.</span></font></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:18:07 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Stefan Junker: Die Bolschewiki und die Übernahme der Ministerialbürokratie</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse40/bolschewiki_und_die_buerokratie.htm</link>
      <description><![CDATA[<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; MARGIN-BOTTOM: 0pt; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="StefanExzerpteStandard"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Eine noch größere Umwälzung der Weltgeschichte wird der Russischen Revolution des Jahres 1917 nachgesagt. Und doch fühlten sich jene, die diese Revolution verteufelten, ebenso wie diejenigen, die sie in den Himmel hoben, bemüßigt, zuerst den Nachweis zu erbringen, daß es überhaupt eine Revolution gegeben hat. Hätte das allein nicht nachdenklich stimmen müssen, das Neuartige dieser Revolution mit kritischen Verstand zu untersuchen und mit Marx zu fragen: Wie kann eine neue Gesellschaft geboren werden, ohne daß ihre Bedingungen herangereift sind?</span></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:17:13 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Philippe Kellermann: Das Schwere, das schwer zu machen ist</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse40/das_schwere_das_schwer_zu_machen.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium Arial; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" lang="DE">Die (vor allem) gegen den Marxismus in Form einer Frage gerichtete Kampfansage der<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>Rivoluzione Sociale</i>, Zeitschrift der italienischen Sektion der Ersten Internationale, wurde schon kurze Zeit später von Engels implizit für entschieden erklärt, als er seinen Artikel „Die Bakunisten an der Arbeit“, der sich mit den spanischen Aufständen 1873 beschäftigt, folgendermaßen beschließt: „In einem Wort, die Bakunisten in Spanien haben uns ein unübertreffliches Muster davon geliefert, wie man eine Revolution<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>nicht</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>machen muss.“ (Engels 1873: 493) Knapp fünfzig Jahre später „antwortet“ Peter Kropotkin in seinem Aufruf<i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>„</i>An die Arbeiter der westlichen Welt“, die „Komissarokratie“ (Rudolf Rocker) der Bolschewiki vor Augen: „An Russland lernen wir,<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>wie der Kommunismus nicht eingeführt werden kann</i>“ (Kropotkin 1920: 284). Haben sich also sowohl die klassisch anarchistische, wie auch die marxistische Revolutionstheorie und ‑praxis historisch erledigt?<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span>]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:15:51 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Peter Fleissner und Andreas Exner: Peak Oil</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse40/peak_oil.htm</link>
      <description><![CDATA[<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); MARGIN-TOP: 0cm; TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)"><font size="4">wirtschaftliche Folgen und politische Folgerungen</font></span></p>
<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); MARGIN-TOP: 0cm; TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Schon seit mindestens 40 Jahren weisen Arbeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern darauf hin, dass der Welt das Erdöl ausgehen wird. Darüber gibt es keinen Zweifel, denn eine wachsende oder auch nur gleichbleibende Förderung von Erdöl ist in einer Welt mit endlichen Ölvorräten unmöglich.</span></p>
<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); MARGIN-TOP: 0cm; TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Bestärkt durch die Ölpreissteigerung der letzten Jahre hat sich inzwischen die Debatte um ein globales Öl-Fördermaximum, Peak Oil, konsolidiert und damit früheren Annahmen von einem nahen Ende des fossilen Zeitalters zu einem Aufschwung verholfen. In diesem Artikel werden wir in groben Umrissen aufzeigen, welche Folgen das globale Fördermaximum bei Erdöl, der Peak Oil haben könnte und welche Reaktionsmöglichkeiten es angesichts der kommenden Ölknappheit gibt.</span></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:15:03 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Henning Fischer: Erinnerung, Vergessen und das linke Geschichtsbewusstsein</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse40/erinnerung_und_das_linke_geschichtsbewusstsein.htm</link>
      <description><![CDATA[<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="MsoNormal"><span lang="DE">"Alles frühere ist historisch zu durchdringen."<a style="COLOR: navy; TEXT-DECORATION: underline" title="" href="http://www.grundrisse.net/grundrisse40/grundrisse_40.htm#_edn1" name="_ednref1"><span style="VERTICAL-ALIGN: super" class="MsoEndnoteReference"><span style="FONT-FAMILY: Garamond, serif; FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">[1]</span></span></a><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>Liest man diesen Satz von Walter Benjamin als Aufruf und nicht als Zustandsbeschreibung, formuliert er auch die Herausforderung, vor der eine kritische Beschäftigung der politischen Linken mit der Geschichte im Allgemeinen und der Geschichte der politischen Linken im Besonderen steht.</span></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:13:56 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Gerald Raunig: Molekulare Revolution</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse40/molekulare_revolution.htm</link>
      <description><![CDATA[<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE-CH">17. September 2011. Ein durch Lower Manhattan streifender Demonstrationszug wählt als Ziel seines Dérives einen kleinen Platz in der Nähe der Riesen-Baustelle des World Trade Centers. Der Zuccotti Park ist ein einst öffentlicher, nun privatisierter Platz im Besitz des Immobilienkonzerns Brookfield Properties, benannt nach dessen Vorsitzenden, John Zuccotti. Doch auf älteren Plänen des Financial Districts trägt dieser Platz noch einen anderen Namen: Liberty Plaza. Die Demonstrierenden haben das Territorium für ihre Besetzung nicht aufgrund einer universalistischen Anrufung der Freiheit gewählt, sondern weil sie eine weitere Komponente jener abstrakten Maschine in Gang setzen wollen, die das ganze Jahr hindurch vor allem Fluchtlinien durch den mediterranen Raum gezogen hat.</span></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:13:13 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas Seibert: Ontologie der Revolution</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse40/ontologie_der_revolution.htm</link>
      <description><![CDATA[<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Elf Thesen zum PRAXIS-Zirkel - heute</font></span></p>
<p style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; BACKGROUND-COLOR: rgb(255,255,255); TEXT-INDENT: 0px; LETTER-SPACING: normal; FONT: medium arial, helvetica; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Der folgende Text basiert auf einem Vortrag für die Konferenz zur jugoslawischen PRAXIS-Philosophie, zu der die Rosa Luxemburg Stiftung in diesem Oktober nach Korcula geladen hatte. Auf dieser Insel vor der kroatischen Küste fanden zwischen 1963 und 1974 die berühmten „Sommerschulen“ der Zeitschrift „Praxis“ statt, deren erste Nummer 1964 und deren letzte Nummer ebenfalls 1974 erschien. Beide, die Zeitschrift wie die Sommerschule, waren eine eigentümlich jugoslawische – und mehr als eine jugoslawische Angelegenheit: sie waren ein zentraler Bezugspunkt der Möglichkeit einer emanzipatorischen Wende im damals noch real existierenden Sozialismus und damit zugleich Anhaltspunkt der globalen Revolten der 1960er und 1970er Jahre.</span></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:11:38 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Editorial</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse38/editorial.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p><span lang="de">F</span><span lang="DE">ertig ist er, der zweite Teil unseres Schwerpunktes zu Geschlechterverhältnissen und gesellschaftlicher Arbeitsteilung. Lisa Haller und Silke Chorus gehen regulationstheoretisch bewaffnet auf die Suche nach einer feministischen Kritik der politischen Ökonomie, die Frauen der Precarias a la deriva aus Madrid stellen sich unter anderem die Frage „Was ist ein Streik?“ und zeichnen ihre methodischen Zugänge ebenso wie die Praxis des<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>Derive</i>, ihre Form der militanten Untersuchung gegenwärtiger Arbeits- und Lebensverhältnisse nach. Der Text von Luzenir Caixeta wiederum ist gleichermaßen Darstellung der und Reflexion über die Aktivitäten der autonomen Linzer Migrantinnenorganisation<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>maiz</i>. Abgerundet wird der Schwerpunkt ganz am Ende des Hefts mit einer Buchbesprechung von Minimol zu „Aufbruch der zweiten Generation“, in dem die Neuzusammensetzung der chinesischen ArbeiterInnenklasse anhand von Wanderarbeiterinnen analysiert wird.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 22:04:53 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Call for Papers – grundrisse # 39: Wissenschaftskritik im Postfordismus</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse38/call_for_papers.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">Im Gefolge von 1968 wurde der Kritik der Sozialwissenschaften ein besonders hoher Stellenwert beigemessen. Unzählige Publikationen zur Kritik der Universität bzw. des universitären Wissens waren die Folge, die Rolle der staatlich-kapitalistischen Institutionen der Produktion und Distribution von Wissen(schaft) im Rahmen kapitalistischer Arbeitsteilung wurden eindringlich beleuchtet, ebenso die Rolle der StudentInnen als künftige AgentInnen der Herrschaft des Kapitals über die ArbeiterInnenklasse. Fazit: All dies sollte sich grundlegend ändern, und zwar untrennbar verbunden mit einer Veränderung des Kapitalismus in seiner Totalität. Heute hat nur noch wenig von dieser Kritik überlebt. Die Veränderung des Kapitalismus hin zum Postfordismus und die damit einhergehende Neoliberalisierung der Bildungspolitik haben zwar die Parameter der Wissenschaftskritik verschoben, die Notwendigkeit ihrer – theoretischen wie praktischen – Durchführung erscheint uns jedoch nach wie vor gegeben.</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 22:03:58 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Martin Glasenapp: Wir sind auf dem Weg in ein neues Zeitalter </title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse38/wir_sind_auf_dem_weg.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoPlainText"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Über die arabischen Aufstände, die Anforderungen der Zukunft und die Rolle der Linken</font><i><font size="4">.</font><a name="DDE_LINK"><font size="4"></font></a></i></span></p>
<p class="MsoPlainText"><i><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Interview mit Fawwas Traboulsi.</font></span></i></p>
<p class="MsoPlainText"><i><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">Fawwas Traboulsi gilt als eine linke Legende im Libanon und kann auf mehr als vier Jahrzehnte politischen Aktivismus zurückblicken. Er war Mitbegründer der Organisation Libanesischer Sozialisten, die 1969 den nationalen Revisionismus der traditionellen libanesischen KP kritisierte und für eine internationalistische Neuorientierung gemeinsam mit der palästinensischen Bewegung eintrat. Zusammen mit anderen studentischen Linken gründete er 1971, inspiriert durch den Pariser Mai 1968, die Organisation Kommunistische Aktion Libanon (CAOL), die bis in die Zeit des libanesischen Bürgerkriegs aktiv war. Seit 1997 ist Traboulsi Professor für Geschichte und Politik an der Lebanese American University in Beirut.</span></i></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 22:03:17 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Leo Kühberger: Car(e) Workers. Große Krise und (noch) kleine Kämpfe in der Steiermark</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse38/carworkers_krise_und_kleine%20kaempfe_in_Steiermark.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial">Lange Zeit war es ruhig hinter dem Semmering. Krise hin oder her, an der „Kernölrepublik“ schien das alles vorüberzugehen, auch wenn uns am „Höhepunkt der Krise“ die erschütternde Nachricht ereilte, dass nur 5 von 26 Kernölen wirklich steirisch sind, und der Rest aus chinesischen Kürbiskernen gepresst wird. Doch nicht mal davon ließ sich Franz Voves, Landeshauptmann aus den Reihen der SPÖ und Sohn eines kommunistischen Puch-Betriebsrats, beirren und er wurde nicht müde zu betonen, dass die Steiermark die Krise gut gemeistert hat! Das Hauptargument dafür ist, dass die Zahl der Erwerbslosen – zumindest laut offiziellen Angaben – nur geringfügig gestiegen ist.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 22:02:40 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Lisa Haller &amp; Silke Chorus: Die Regulation geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse38/die_regulation_geschlechtsspezifischer_arbeitsteilung.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Auf der Suche nach einer feministischen Kritik der politischen Ökonomie</font></span></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">Mit der Ausbreitung von Lohnarbeit wurden in der sich formierenden kapitalistischen Ökonomie verschiedene Formen der Arbeitsteilung institutionalisiert, die seither in einem wechselseitigen Austauschverhältnis stehen. Diese arbeitsteiligen Austauschverhältnisse befinden sich in Folge ihrer reziproken Einflussnahme in andauernden Transformationsprozessen, die - so<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>unsere These</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>- maßgeblich durch die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und deren Organisation im Rahmen der gesellschaftlichen Arbeitsteilung vorangetrieben werden.</span></font><font face="Arial"><span lang="DE"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 22:01:57 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Frauen der Precarias a la deriva: Fragen, Illusionen, Schwärme, Meuten und Wüsten</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse38/fragen_illusionen_schwaerme_meuten_und_wuesten.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Zu Untersuchung und Militanz der<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>Precarias a la deriva</i></font></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Übersetzt von Birgit Mennel</span></p>
<p class="MsoNormal"><i><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Der hier vorliegende Text der Precarias a la deriva versteht sich einerseits als Dokumentation dessen, was sich mit dem Namen der Precarias a la deriva und mit dem Prozess der Findung und Erfindung dieses Namens verbindet, andererseits aber auch als Dokumentation einer Suchbewegung nach Begriffen, die über diesen Namen hinausgreifen mögen – und zwar nicht einfach als theoretisch brauchbarer Begriffsbestand, sondern als aktualisierbare Möglichkeit einer bestimmten Praxis, einer militanten politischen Ethik.</span></i></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 22:01:03 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Luzenir Caixeta: „Wir sind prekär aber revolutionär!“</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse38/wir_sind_prekaer_aber_revolutionaer.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)"><font size="4">Widerstandsstrategien von Migrantinnen</font></span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><font face="Arial"><span style="FONT-SIZE: 12pt">Mit dem Jingle<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>„Wir sind prekär aber revolutionär!“</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>stellt maiz seit Jahren, am alternativen 1. Mai und bei anderen Aktionen</span></font><font face="Arial"><span style="FONT-SIZE: 12pt">, die Prekarisierung und gleichzeitig auch die Macht der Migrantinnen dar.</span></font></p>
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 12pt">Die Rolle und die Anzahl von Migrantinnen im prekarisierten Bereich der<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span><i><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 12pt">Care-Dienstleistungssektoren</span></i><font face="Arial"><span style="FONT-SIZE: 12pt"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>nehmen rasant zu. Bestehende Arbeitsverhältnisse sind dabei überwiegend im Kontinuum „Sex – Fürsorge – Pflegearbeit“ angesiedelt, sei es als Sexarbeiterinnen, als bezahlte Hausarbeiterinnen, als Kranken- und Altenpflegerinnen oder als Kinderbetreuerinnen u.a.. Dies ist Resultat sowohl diskursiver als auch rechtlicher und wirtschaftlicher Faktoren. Auch wenn es widersprüchlich klingt, behaupte ich im ersten Teil dieses Beitrags, dass die Frauenmigration in den letzten Jahrzehnten sowie die Anwesenheit von Migrantinnen im&nbsp; prekarisierten Care-Bereich in der sogenannten reichen Welt als latente gegenhegemoniale Widerständigkeit wahrzunehmen ist.</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 21:59:29 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Peter Birke: Auf der Reise durchs Immaterielle.</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse38/auf_der_reise_durchs_immaterielle.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Noch mehr Anmerkungen zu Negri / Hardt, Common Wealth</font></span></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">Inmitten des Strudels, durch den die LeserInnen am Ende der Trilogie von Negri und Hardt zu rudern gezwungen sind, wird „ein Mann namens Mohammed“ vorgestellt, der in Monrovia / Liberia „über mehrere tausend Männer verfügt haben soll“, die er für „eine Vielzahl unterschiedlicher informeller Jobs beliebig einsetzen kann“: „An einem Tag schickt er die Leute in eine illegale Diamantenmine im Südosten Liberias, am nächsten Tag entsendet er Arbeiter für eine Kautschukplantage in einen anderen Teil des Landes; es ist auch kein Problem, zweitausend Männer irgendwo aufmarschieren zu lassen, damit sie als ehemalige Kämpfer für ein Entwaffnungs- und Wiedereingliederungsprogramm der Vereinten Nationen auftreten […] und natürlich stehen die Männer auch für militärische Operationen zur Verfügung“ (S. 159 f.).</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 21:58:45 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Roland Atzmüller: Die Krise lernen</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse38/die_krise_lernen.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span"><span lang="DE">
<p style="LINE-HEIGHT: normal"><a name="_Toc289081283"><font color="#996633" size="4">Neuzusammensetzung des Arbeitsvermögens im postfordistischen Kapitalismus</font></a></p></span>
<p style="LINE-HEIGHT: normal"><span lang="DE">Die Uniproteste des Jahres 2009 haben ihre Ursachen nicht allein in der spezifischen Situation an den Universitäten, die nach den Zielen und Kriterien des Bolognaprozesses reformiert werden. Vielmehr haben sie einmal mehr gezeigt, dass die Bildungssysteme im Zentrum der sozialen Kämpfe um die Bewältigung der fundamentalen Instabilität und Krisenanfälligkeit des postfordistischen Akkumulationsregimes (Jessop 2002; Hirsch 2005) und der damit verbundenen Krise des Wohlfahrtsstaates stehen. Aufgrund der fortschreitenden Erosion des fordistischen Normalarbeitsverhältnisses (unbefristet, sozialversicherungspflichtig und arbeitsrechtlich geregelt) und der historisch damit artikulierten Formen der Reproduktion der Ware Arbeitskraft werden nämlich die Konstitutionsprozesse des Arbeitsvermögens in den verschiedenen Bildungs- und Sozialisationsinstanzen der Gesellschaft zum zentralen Feld der sozialen Auseinandersetzungen</span><font face="Arial"><span lang="DE">.</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 21:57:57 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Andreas Exner: Kämpfe um Land</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse38/kaempfe_um_land.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)"><font size="4">Gut leben im post-fossilen Zeitalter</font></span></p>
<p class="MsoNormal">Wer erinnert sich noch an die gute alte Zeit der hohen und sicheren wirtschaftlichen Wachstumsraten, eines beständigen Ausbaus von Sozialleistungen, des freien Hochschulzugangs? Wer hat noch die Zeit im Gedächtnis, als man sich um einen Arbeitsplatz keine Sorgen machen musste, und wenn man doch keinen hatte, so jedenfalls nicht wegen des Arbeitsamts. „Stempeln gehen“, das war nicht mehr als ein kurzer Besuch ohne Folgen.</p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 21:57:10 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Editorial</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse37/editorial.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Die männliche Dominanz, an der die grundrisse wie viele Theoriezeitungen laborieren, wurde in der letzten Nummer besonders sichtbar. Aufgefallen ist uns auch, dass gerade im Rahmen des Schwerpunktes „Organisierung“, als „wichtiges Thema“, nur männliche Autoren schreiben. Vorgeworfen wurde uns, dass bei den grundrissen die Auseinandersetzung mit Geschlechterverhältnissen nur Lippenbekenntnis sei. Und auch, dass ein Schwerpunkt „Geschlechterverhältnisse“ wohl nur das „Sonderthema Frauen“ beinhalten könne. Beide Vorwürfe sind nicht von der Hand zu weisen, es handelt sich allerdings um Probleme, die nicht nur uns betreffen, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse sind. Die vorliegende Nummer zu Geschlechterverhältnissen war schon länger geplant, vor allem auch auf Druck der wenigen weiblichen Redaktionsmitglieder, und natürlich – self-fullfilling prophecy – kommen die Beiträge von Frauen.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 23:16:24 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Abschiebungen dokumentieren bedeutet Terrorismus?</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse37/abschiebungen_dokumentieren.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Presse- und Öffentlichkeitsarbeitsgruppe im Februar 2011</font></span></strong></p>
<p><i><span lang="DE">Ein Bericht über das Potenzial von §278: Ausdehnung polizeilicher Ermittlungsbefugnisse, Kriminalisierung antirassistischer Arbeit und die Konstruktion „staatlicher Gefährdung“</span></i></p>
<p><span lang="DE">Einigen wird noch in Erinnerung sein, dass letzten Sommer (2010) vier Menschen für fünf bzw. sieben Wochen in Untersuchungshaft genommen wurden. Ihnen werden die brennenden Mülltonnen vor einem AMS-Center in Wien zur Last gelegt. Von Anbeginn jedoch ging es um viel mehr: Laut Haftbefehl stehen sie unter Verdacht, ein verbrecherisches Komplott (§277) oder gar eine terroristische Vereinigung (§278b) gebildet zu haben.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 23:15:50 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Alain Badiou - Tunesien, Ägypten: wenn der Ostwind die Arroganz des Westens hinwegfegt</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse37/alain_badiou__tunesien.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><i><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: black; FONT-SIZE: 12pt; FONT-WEIGHT: 700">Der Ostwind übertrifft den Westwind</span></i></p>
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: black; FONT-SIZE: 12pt">Wie lange noch wird der untätige und dahindämmernde Westen, die „internationale Gemeinschaft“ derer, die sich noch für die Herren der Welt halten, der ganzen Welt Lektionen über gute Verwaltung und gutes Verhalten geben? Ist es nicht lachhaft zu sehen, wie Intellektuelle vom Dienst, verunsicherte Soldaten des kapitalistisch-parlamentarischen Systems, die uns dieses zerschlissene Paradies andienern, den großartigen Völkern Tunesiens und Ägyptens Ratschläge geben, um diesen wilden Völkern das ABC der „Demokratie“ zu lehren? Was für ein trauriges Beharren auf der kolonialen Arroganz! Ist es in einer drei Jahrzehnte anhaltenden Situation der politischen Misere nicht evident, dass wir es sind, die von den jetzt stattfindenden Volksaufständen zu lernen haben? Müssen wir nicht in höchster Eile ganz aus der Nähe alles untersuchen, was dort die Beseitigung der – korrupten und im Übrigen (und vielleicht auch vor allem) sich in einer Situation eines demütigenden Vasallentums in Bezug auf die westlichen Staaten befindenden – oligarchischen Regierungen durch eine kollektive Aktion möglich machte?</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 23:15:05 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ann-Kristin Kowarsch: Frauenräte als Alternative zu Krieg, Vereinzelung und Männerherrschaft</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse37/Frauenraete_als_Alternative.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><i><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: black" lang="DE">Der Frauenrat „Ischtar“ im Flüchtlingscamp Maxmur</span></i></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: black" lang="DE">Mit dem Aufbau von Frauenräten versucht die kurdische Frauenbewegung an vielen Orten, Frauen aus allen Teilen der Gesellschaft basisdemokratisch zu organisieren. Ziel dieses Organisierungsansatzes, der sich auf die Prinzipien des Demokratischen Konföderalismus beruft, ist es, die Selbstbestimmung und den politischen Willen von Frauen zu stärken und den Aufbau einer demokratisch-ökologischen, geschlechterbefreiten Gesellschaft voranzutreiben. Auch im Flüchtlingscamp „Maxmur“ in Südkurdistan organisieren sich kurdische Frauen unter dem Dach eines Frauenrates autonom, um ein Leben in Frieden, Freiheit und Würde zu erreichen. Seit 18 Jahren sind sie Flüchtlinge im eigenen Land. Unter den Bedingungen von Krieg und wiederholter Vertreibung bauten sie sich Selbstverwaltungsstrukturen auf, mittels derer sie nun ihr Leben organisieren, ihren politischen Willen vertreten und patriarchale Herrschaft effektiv bekämpfen können.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 23:14:16 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kathi Weeks: In der Arbeit gegen die Arbeit LEBEN.</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse37/In_der_Arbeit_gegen_die_Arbeit.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0); FONT-WEIGHT: normal" lang="DE"><font size="4">Affektive Arbeit, feministische Kritik und postfordistische Politik</font></span></strong></p>
<p><span lang="DE">Aus dem Amerikanischen von Renate Nahar</span></p>
<p><span lang="DE">Feministische Theoretikerinnen beschäftigen sich seit langer Zeit mit immaterieller und affektiver Arbeit, auch wenn diese Begriffe selbst eine eher jüngere Erfindung sind. Die frühen feministischen Untersuchungen zu Tätigkeiten und Verhältnissen der immateriellen Arbeit waren wesentlicher Bestandteil des Kampfes für die Erweiterung des Arbeitsbegriffes zu einem Begriff, der mehr Formen der geschlechtlichen Arbeitsteilung umfasst. Im Besonderen affektive Arbeit wurde in bestimmten feministischen Traditionen als fundamental sowohl für zeitgenössische Modelle der Ausbeutung als auch für die Möglichkeit ihrer Subversion verstanden. Gegenwärtige Diskussionen der Begriffe immaterielle und affektive Arbeit könnten durch ein besseres Verständnis dieser Entwicklungslinien bereichert werden.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 23:13:10 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Maya Gonzalez und Caitlin Manning:„Wir kommen in Bewegungen mit all den Narben…“</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse37/Wir_kommen_in_Bewegungen.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p><strong><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0); FONT-WEIGHT: normal" lang="DE"><font size="4">Interview mit Silvia Federici über Kämpfe von Frauen um Arbeitsteilung, Wissen und (Re)Produktion</font></span></strong></p>
<p><strong style="FONT-WEIGHT: 400"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Aus dem Amerikanischen von Renate Nahar</span></strong></p>
<p><i><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Das amerikanische Original dieses Interviews ist in der Zeitschrift<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span></i><font face="Arial"><span lang="DE">Reclamations<i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>(Issue 3, Dezember 2010) erschienen. Die Redaktion der<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></i>grundrisse<i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>dankt Silvia Federici, Maya Gonzalez und Caitlin Manning sowie der Redaktion von<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></i>Reclamations</span></font><i><font face="Arial"><span lang="DE"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>für die unkomplizierte Zusammenarbeit im Sinne der Bildung und Stärkung internationaler Netzwerke.</span></font></i></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 23:12:28 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Almut Bachinger: Lohn für Hausarbeit reloaded</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse37/Lohn_fuer_Hausarbeit.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p style="TEXT-ALIGN: left; LINE-HEIGHT: normal" class="MsoNormal" align="left"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Die Debatte um den Lohn für Hausarbeit und was daraus wurde</font></span></p>
<p style="TEXT-ALIGN: left; LINE-HEIGHT: normal" class="MsoNormal" align="left"><font face="Arial"><span style="FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">Die Verteilung von Haus- und Sorgearbeit ist ein mehr als leidiges Thema. Bis heute ist diese Arbeit zwischen den Geschlechtern nicht egalitär verteilt, vielmehr haben sich neue intrageschlechtliche Arbeitsteilungen nach Klasse und Ethnie gebildet. Schon in den 1970er Jahren stand die Forderung der neuen Frauenbewegung nach Lohn für Hausarbeit auf der Agenda. Anders als das Schlagwort vermuten ließe, war das zentrale Anliegen aber nicht eine Geldleistung für Hausfrauen, sondern vielmehr die Politisierung der Arbeitsteilung und der geschlechtsspezifischen Zuweisung der privaten, unbezahlten Sorgearbeit an Frauen – Stichwort „Das Private ist politisch“. Politisches Ziel der ursprünglich linken Forderung</span></font><font face="Arial"><span style="FONT-SIZE: 12pt" lang="DE"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>war letztendlich, die Überwindung der Arbeitsteilung der Geschlechter durch die Vergesellschaftung der Haus- und Sorgearbeit zu erreichen. Allerdings war dieses Ziel durchaus umstritten.</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 23:11:42 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Elisabeth Perchinig: Vom konstruierten „Subjekt“ zur gegenderten „Marke Ich“?</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse37/Vom_konstruierten_Subjekt.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Überlegungen zum Begriff der lebendigen Person</font></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">„Dass menschlicher Geist beides zugleich sein könnte, nämlich sowohl geprägt durchs Geschlecht als auch unabhängig davon, scheint logisch unmöglich. Und doch verhält es sich so.“ (Türcke 1991, S.7)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Obige salopp formulierte Aussage zum Thema der menschlichen Geschlechtlichkeit macht es deutlich anschaulich, welcher philosophischen Herausforderung sich der Mainstream der Genderforschung gerade nicht stellt, welche Denkfigur er partout vermeidet. Insbesondere seit der Etablierung dekonstruktivistischer Basisannahmen im akademischen Genderdiskurs, die von der umfassenden sozialen Konstruierbarkeit des Phänomens Geschlecht – nicht nur im sozialen, sondern auch sexuell leiblichen Sinn – ausgehen, plädieren vergleichsweise wenige Theoretikerinnen für&nbsp; die andere Seite des Paradoxons.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 23:10:46 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Johann-Friedrich Anders: Wie Marx nicht gelesen werden sollte</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse37/Wie_Marx_nicht_gelesen.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Zur Kritik der<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></font><i><font size="4">neuen Marx-Lektüre</font></i></span></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">Seit Mitte der 1960er Jahre gibt es eine „Marx-Lektürebewegung“, wie Ingo Elbe, einer ihrer Historiker, formuliert (Elbe, S. 8)</span></font><font face="Arial"><span lang="DE">. Diese<i>neue Marx-Lektüre</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>versteht sich als Kritik am bisherigen Marxismus, als<b><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></b>„Bruch“ (Elbe, S. 13) mit der bisherigen, „traditionellen“ marxistischen Theoriebildung, als die „Entstehung eines neuen Typus und einer neuen Phase marxistischer Theoriebildung“<b><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></b>(Elbe, S. 13). Sie arbeitet an der „detaillierten Erforschung und Erschließung der Marxschen Ökonomiekritik“<b><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></b>(Hoff, S. 91). Ihr Ziel ist ein „adäquates Gegenstands- und Methodenverständnis der Marxschen Ökonomiekritik sowie ihrer staats- und revolutionstheoretischen Implikationen“ (Elbe, S. 8)</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 23:09:48 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Karl Reitter: Holloways Flirt mit der Wertkritik</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse37/Flirt_mit_der_Wertkritik.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Ein Rezensionsessay zum Buch<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></font><i><font size="4">Kapitalismus aufbrechen</font></i></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">John Holloway zählt zu jenen AutorInnen, die sich ernsthaft der Frage stellen, wie die tatsächliche Überwindung kapitalistischer Verhältnisse gedacht und praktisch angegangen werden kann. Schon das Aufwerfen dieser Frage selbst, die im offiziösen intellektuellen Betrieb als unwissenschaftlich und subjektiv denunziert wird, ist Holloway als Verdienst anzurechnen. 2002 erschien sein erstes großes Werk in deutschsprachiger Übersetzung.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>stellte eine spannende und aufregende Weiterentwicklung und theoretische Erneuerung praxisphilosophischer Theorieelemente dar. Ausgehend vom Gegensatz zwischen dem lebendigen Tun und den toten, erstarrten Formen dieses Tuns interpretierte Holloway das Klassenverhältnis als permanent aus dem Gleichgewicht: „Die Arbeit kann entkommen, das Kapital kann es nicht. Das Kapital ist von der Arbeit in einer Weise abhängig, wie die Arbeit nicht vom Kapital abhängig ist. Ohne die Arbeit hört das Kapital zu existieren auf: Die Arbeit wird ohne Kapital zu praktischer Kreativität, zu kreativer Praxis, Menschlichkeit.“ (Holloway 2002; 209)</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 23:07:51 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Editorial</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse35/Organisierungsschwaeche.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">Vorweg möchten wir uns bei Philippe Kellermann in aller Form entschuldigen. Sein Artikel<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>Marxistische Annäherung an den Anarchismus?</i>, erschienen in der # 33, wurde ohne seine Zustimmung beim Korrekturlesen verändert. Auf unserer Webseite ist die richtige Version zu finden.</span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">Eigentlich wäre ja für die Nummer 35 kein Themenheft geplant gewesen, dennoch ist es eines geworden! Aus diesem Überschwang heraus haben wir auch gleich beschlossen, ab sofort jede Ausgabe mit einem Schwerpunkt zu versehen. Dazu findet ihr am Ende des Editorials einen „Call for papers“! .</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Sep 2010 23:01:51 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ulrich Brand: Organisierungsschwäche und relative Orientierungslosigkeit</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse35/Organisierungsschwaeche.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p style="MARGIN-BOTTOM: 6pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Das sechste Europäische Sozialforum in Istanbul</span></p>
<p style="MARGIN-BOTTOM: 6pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Im Mittelpunkt des sechsten Europäischen Sozialforums in den ersten Julitagen in Istanbul - nach Florenz 2002, Paris, London, Athen und Malmoe 2008 – stand natürlich die aktuelle Krise. Schwerpunkte waren die Wirtschafts- und Finanzkrise, dieses Mal besonders prominent die Klimakrise und, bedingt durch den Austragungsort, Energie- und Wasserkonflikte. Etwa 3000 Menschen aus unterschiedlichsten politischen Spektren und Unorganisierte nahmen teil. Im Vorfeld fand eine feministische Balkankarawane statt, die in eine bunte Auftaktdemonstration für Frauenrechte mündete, am Ende eine Abschlussdemo und die politisch wichtige Versammlung sozialer Bewegungen.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Sep 2010 23:01:08 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Juliane Spitta: Gemeinschaft, Multitude oder das Kommune </title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse35/Gemeinschaft_Multitude.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span style="COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Begriffsperspektiven im Spannungsfeld zwischen nationaler Identifikation und kollektiver Aneignung</font></span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">In den letzten Jahre ist es deutlich geworden:<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>Gemeinschaft</i>, ein Begriff, der besonders in Deutschland einige Jahrzehnte diskreditiert war, ist wieder<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>im Kommen.</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span><span lang="EN-GB">Das Problem der Gemeinschaft<i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></i>stellt sich heute auf vielfache Weise und es beansprucht auch im politischen Vorstellungsraum der Linken wieder Relevanz.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span><span lang="DE">Diese neue Relevanz ist den Debatten im Anschluss an Negri und Hardts Begriff der<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>Multitude</i>, dem Erfolg der Commons-Theorien und nicht zuletzt den im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise (wieder-)erstarkten Debatten um Gemein-Eigentum und solidarische Ökonomie geschuldet, in denen der neoliberalen Privatisierungslogik Forderungen nach Vergesellschaftung, nach kommunalem, gemeinsam besessenen Eigentum und nach demokratischer Teilhabe gegenübergestellt werden. In diesem Kontext verspricht der Begriff der Gemeinschaft neue Perspektiven für politisches Denken und für eine Praxis fernab von individualistischer Profitlogik.</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Sep 2010 23:00:08 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Isabell Lorey: Gemeinsam Werden. Prekarisierung als politische Konstituierung</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse35/Gemeinsam_Werden.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><i><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Politisch-kulturelle Durchqueerungen</span></i></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">Im Laufe der 2000er Jahre hat sich ein in erster Linie in Europa geführter Diskurs zu Prekarisierung herausgebildet, in dem ein außerordentlich komplexes Verständnis von sozialer Unsicherheit und deren Produktivität entstanden ist. Diese Diskurse wurden immer wieder durch politischen Aktivismus und theoretische Reflexionen im Kontext der Bewegung der europäischen Prekären, wie der EuroMayDay-Bewegung</span></font><span style="FONT-FAMILY: Garamond, serif" lang="DE"><a style="COLOR: blue; TEXT-DECORATION: underline" title="" href="http://www.grundrisse.net/grundrisse35/grundrisse_35.htm#_ftn1" name="_ftnref1"><span style="VERTICAL-ALIGN: super" class="MsoFootnoteReference"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">[1]</span></span></a></span><font face="Arial"><span lang="DE">zusammengeführt und auch neu angestoßen. Diese transnationale Bewegung, die seit dem Beginn der 2000er Jahre existiert, thematisiert prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse als Ausgangpunkt für politische Kämpfe und sucht nach politischen Handlungsmöglichkeiten in neoliberalen Verhältnissen.</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Sep 2010 22:59:18 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Gerald Raunig: Etwas Mehr als das Commune.</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse35/Etwas_Mehr_als_das_Commune.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Dividuum und Condividualität</font></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Welches Mit für die Vielen? Welche Form, welche „Mit-Förmigkeit“ kann die Verkettung von Singularitäten annehmen? Wie kann eine solche Mit-Förmigkeit gedacht werden, ohne sie aus dem Einen herzuleiten oder zum Einen zu verschmelzen? Welche Begrifflichkeit ist adäquat für eine spezifische Form der Assoziierung, die auf das Teilen<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>und</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>die Teilung insistiert? Wie kann diese Verkettung sich den traurigen Figuren des Opfers, der Schuld und der Pflicht entziehen? Wie verketten sich schließlich die sozialen und die begrifflichen Singularitäten, ohne zum bloßen glättenden Gleitmittel für die Transformationen kapitalistischer Produktionsweisen zu verkommen?.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Sep 2010 22:58:25 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Karl Reitter: Produktivität als Autonomie? </title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse35/Produktivitaet_als_Autonomie.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span style="COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Zum Abschluss der Trilogie<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>Empire, Multitude, Commonwealth</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>von Antonio Negri und Michael Hardt</font></span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">Dieser kleine Text stellt selbstverständlich keine umfassende Analyse und Einschätzung der im Jahre 2000 mit<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>Empire</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>begonnen und nun mit<i>Commonwealth</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>abgeschlossenen Trilogie dar. Ob ein derartiges Unterfangen angesichts der oftmals unscharfen und schillernden Begriffsbildung und Begriffsverwendung durch die beiden Autoren überhaupt sinnvoll möglich ist, sei dahingestellt. Ich begnüge mich mit der Diskussion einiger problematischer Aspekte. Mein Hauptkritikpunkt steht bereits im Titel. Hardt und Negri behaupten, in der aktuellen Phase des Kapitalismus müsse der Multitude (Menge) unabdingbar Autonomie und Selbstbestimmung zugestanden werden.</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Sep 2010 22:57:45 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Carlo Vercellone: Die Krise des Wertgesetzes. Der Profit wird zur Rente</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse35/Profit_wird_zur_Rente.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Bemerkungen zur systemischen Krise des kognitiven Kapitalismus</font></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Die Absicht dieses Artikels besteht darin, ausgehend von der These des „Rente-Werdens des Profits und der Krise des Wertgesetzes“ einige Elemente einer theoretischen Lektüre der aktuellen Krise bereit zu stellen. Die auf die Krise des fordistischen Modells folgende aktuelle Transformation des Kapitalismus ist von einer übermächtigen Wiederkehr und einer Vervielfachung der Formen der Rente gekennzeichnet, die mit einer weit darüber hinausgehenden Umwälzung in den Verhältnissen zwischen Rente, Lohn und Profit einhergehen. Diese Entwicklung gab sowohl aus theoretischer Sicht als auch im Hinblick auf ihre politischen Implikationen bereits Anlass zu sehr unterschiedlichen Analysen.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Sep 2010 22:57:04 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Jens Kastner: Delegation und politische Dilemmata</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse35/Delegation_und_politische_Dilemmata.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE"><span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0); FONT-SIZE: large" class="Apple-style-span">Mit Pierre Bourdieu auf zapatistischem Gebiet</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">In seinem Aufsatz „Delegation und politischer Fetischismus“ – als Vortrag 1983 gehalten und auf Französisch erstmals 1984 veröffentlicht – analysiert Pierre Bourdieu die Durchsetzung einer, wie er es nennt, jakobinischen „Priestersicht der Politik“ (Bourdieu 1992a: 192). Diese Sicht auf das Politische habe sich allgemein verbreitet und sei dermaßen verinnerlicht, so Bourdieu, „daß die letzte politische Revolution, die Revolution gegen die politische Klerikatur und gegen die in jedem Delegationsakt potentiell enthaltene Usurpation, noch immer aussteht.“ (Bourdieu 1992a: 192) Diese „Priestersicht der Politik“ besteht also darin, dass sie die Delegation – auf die Politik angewiesen ist, um legitimer Weise als solche zu gelten – unsichtbar macht. Damit verschleiert die Priestersicht nicht nur den Blick auf die Konstitution eines kollektiven „mystischen Körpers“ (Bourdieus 1992a: 180), nämlich politisch handelnde Gruppen. Sie trägt mit dieser Verschleierung auch dazu bei, dass jene Mystik der Politik sich fortsetzt. Sie ist, in einem Wort, antiaufklärerisch.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Sep 2010 22:55:44 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Max Henninger: Nach dem Operaismus?</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse35/Nach_dem_Operaismus.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">In den 1950er Jahren setzte in Italien ein Industrialisierungsschub ein, der die Sozialstruktur des Landes nachhaltig veränderte. Waren 1951 noch 83 Prozent der aktiven Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt, so sollten es zwei Jahrzehnte später nur noch 18 Prozent sein. Allein zwischen 1951 und 1967 zogen mehr als vier Millionen Menschen vom Land in die Stadt. Insbesondere die Landarbeiter aus dem Süden, dem<i>mezzogiorno</i>, fungierten als frische Arbeitskraft für das industrielle Dreieck Mailand-Turin-Genua. Die extrem gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen, denen die Arbeiter ausgesetzt waren, verschlechterten sich ab 1963 mit dem Ende des ersten Nachkriegsbooms weiter. Die Unternehmer nutzten die Rezession nicht nur, um Entlassungen durchzusetzen, sondern auch, um die noch verbliebenen „Poren des Arbeitstages“ zu schließen (Marx 1962b, S. 361).</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Sep 2010 22:55:08 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Anton Pam: Elitenbildung und Hochschulen im chinesischen Sozialismus: </title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse35/Elitenbildung_und_Hochschulen.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Überlegungen zu „Rise of the Red Engineers“ und darüber hinaus</font></span><b><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE"><font size="4"></font></span></b></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="de">Rezensionsessay</span></p>
<p class="MsoNormal"><i><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Joel Andreas: Rise of the Red Engineers: The Cultural Revolution and the Origins of China’s New Class, Stanford University Press 2009, 28 Euro</span></i></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Die Studierendenproteste in Österreich und Deutschland im Herbst 2009 haben die Fragen aufgeworfen, was der Sinn und Zweck von Hochschulbildung ist: Wer soll studieren können, wem gehört die Uni, wie kann soziale Selektion und Eliten-Bildung verhindert werden? In diesem Zusammenhang lohnt es, sich mit den gewonnenen und verlorenen Kämpfen in der Vergangenheit auseinandersetzen.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Sep 2010 22:54:08 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Elmar Flatschart: Imperialismus und Geopolitik</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse35/Imperialismus_und_Geopolitik.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p style="MARGIN-RIGHT: -0.3pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="de">Rezensionsessay</span></p>
<p style="MARGIN-RIGHT: -0.3pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-STYLE: italic; FONT-FAMILY: Arial">Tobias ten Brink: Geopolitik. Geschichte und Gegenwart kapitalistischer Staatenkonkurrenz Münster, Westfälisches Dampfboot, 2008, 307 Seiten, 27,90€</span></p>
<p style="MARGIN-RIGHT: -0.3pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Tobias ten Brink versucht sich mit seinem Buch „Geopolitik“ an einem mehr als schwierigen Thema. Es geht um nichts weniger, als einen „analytischen Rahmen zur Erklärung von Geopolitik“ (S. 49) zu finden. Diesem komplexen Vorhaben folgt ein ebenso umfassendes Buch, das von der profunden Sachkenntnis des Autors zeugt. Besonders gut gelungen ist die Darstellung und Verbindung der vielen Ansätze, die sich meist auf einer intermediären, analytischen Ebene bewegen, dabei aber keiner reduktionistischen Weltsicht, etwa im Sinne der einseitig ökonomischen Imperialismustheorien, anhängen. Mit und Fug und Recht kann „Geopolitik“ diesbezüglich den Titel eines Überblicks- und Einführungsbuches beanspruchen – wenn auch die Präsentation und Methodik sicherlich alles andere als voraussetzungslos ist.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Sep 2010 22:53:03 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Editorial</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse34/editorial.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p>Wir freuen uns, euch eine Ausgabe mit dem Schwerpunkt Autonomie der Migration &amp; antirassistische (Selbst)Organisierung vorlegen zu können. Am Beginn steht eine kurze Selbstdarstellung des in Wien aktiven Offenen Antirassistischen Treffens. Die 10 Thesen zur migrantischen Arbeit wurden aus dem Italienischen übersetzt und reflektieren das Selbstverständnis und die politische Orientierung der migrantischen Bewegung in Italien. Stefan Almer hat in Marseille mit zahlreichen MigrantInnen gesprochen. Aufbauend auf diesen Interviews zeichnet der Autor ein Bild der Situation der Sans Papiers, also der Menschen ohne Papiere und gültige Aufenthaltsgenehmigung, und beschreibt ihre Strategien des Lebens und Überlebens.</p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:35:52 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Moshe Zuckermann: Zertretener Wurm</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse34/Zertretener_Wurm.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><i><span style="FONT-SIZE: 11pt" lang="DE">Für Kevin, Sabine, Christof, Jan, Leo und all die anderen, die für eine wahrhaft menschliche Welt kämpfen</span></i></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die Bibelgeschichte von der Sintflut ist merkwürdig. Was für einen Gott hatte man sich da ausgedacht, der wenige Kapitel nach dem gloriosen Schöpfungsbericht sich bereits eines Anderen zu besinnen und fast die gesamte Menschheit auszurotten sich genötigt sah? Und wenn schon die Menschen ob ihrer Sündigkeit bestraft werden mußten – was hatten die Tiere verbrochen, die doch noch ganz das waren, als was man sie erschaffen hatte: reine Natur? Derartiges muß auch den Bibelschreibern in den Sinn gekommen sein.</span></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:35:10 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Birnstingl &amp; Genoss_innen: Antirassismus muss Praxis werden können!</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse34/Antirassismus_muss_Praxis_werden.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><font size="4" face="Arial"><span style="COLOR: rgb(153,51,0)">Für eine strategisch kluge, radikal positionierte, andockfähige</span></font><font size="4" face="Arial"><span style="COLOR: rgb(153,51,0)"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>antirassistische Bewegung</span></font></p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify" class="MsoNormal"><i><font face="Arial">Seit einem Jahr besteht in Wien das offene antirassistische Treffen. Folgender Text soll die Entwicklung dieses Zusammenhanges nachzeichnen und Fragen antirassistischer Interventionen</font><font face="Arial"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>diskutieren, die angesichts der aktuellen Bewegungssituation in Ö</font><span style="FONT-FAMILY: Garamond, serif"><font face="Arial"><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>sinnvoller Weise gestellt werden.</font></span></i></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:34:31 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Coordinamento per lo sciopero del lavoro migrante in Italia: 10 Thesen zu migrantischer Arbeit</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse34/10_Thesen_zu_migrantischer_Arbeit.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">[Koordination für den Streik migrantischer Arbeit in Italien]</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Übersetzt von einigen Leuten aus dem Umfeld der Grundrisse.</span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><i><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: black; FONT-WEIGHT: normal" lang="DE">Dieser Text ist ein Ergebnis der Mobilisierungskampagne für den 1. März 2010, an dem unter dem Titel „24 Stunden ohne uns“ MigrantInnen in Frankreich, Italien und anderen europäischen Ländern aufgefordert wurden, ihre Arbeit für einen Tag niederzulegen. Die Thesen gehen zurück auf Diskussionen von AktivistInnen in Brescia, Bologna, Turin, Padua, Reggio Emilia, Rom etc. und sind der Versuch einer Verständigung über die Veränderungen der Arbeit in Zeiten der Krise.</span></i></strong></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:33:41 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Stefan Almer: Die Sans-Papiers oder die „Tricksters“ des 21. Jahrhunderts</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse34/Die_Sans-Papiers.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<h1 style="LINE-HEIGHT: normal; FONT-STYLE: normal; MARGIN-TOP: 0cm; FONT-FAMILY: 'Times New Roman', 'Times New Roman', Times; COLOR: rgb(0,0,0); FONT-WEIGHT: bold"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">Übersetzt von Stefan Almer und Birgit Mennel</span></h1>
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><i><font face="Arial"><span style="FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">„Der Trickster ist die sagenumwobene Figur des Schelms in menschlicher oder tierischer Gestalt. Gewöhnlich navigiert der Schelm eher dank seines Sinns für die List als dank seiner Stärke erfolgreich in einer Umwelt, in der seine Feinde entschlossen sind, ihn zu erlegen – oder ihn zu essen. Grundsätzlich wäre es ihm unmöglich, seine Feinde in einer direkten Konfrontation zu bezwingen, da er kleiner und schwächer ist als seine Widersacher. Nur dank seines Wissens über ihre Gewohnheiten trickst er sie aus, zieht Vorteil aus ihrer Habgier, ihrer Größe, ihrer Leichtgläubigkeit oder ihrer Hast; er schafft es, ihren Klauen eins ums andere Mal zu entwischen, sein listenreiches Tun kann darin bestehen, den Idioten zu spielen oder so gewandt mit Worten zu spielen, dass er seine Widersacher damit in die Irre führt.".</span></font></i></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:32:54 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sandro Mezzadra: Autonomie der Migration – Kritik und Ausblick</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse34/Autonomie_der_Migration.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><i><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Eine Zwischenbilanz</font></span></i></p>
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">Übersetzt von Martin Birkner</span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><i><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">Transkription eines Referats, gehalten in Wien am 28. Jänner 2010 im Rahmen eines von Martin Birkner und Stephanie Weiss organisierten Workshops zu kritischer Migrationsforschung: „(Un)Sichtbare Prekäre. Migrantische Subjektivitäten und Selbstorganisation von MigrantInnen innerhalb des europäischen Grenzregimes“ am Graduiertenzentrum der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Universität Wien.</span></i></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:32:12 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Interview mit Yann Moulier-Boutang </title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse34/interview_mit_yann_moulierbouta.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><font size="4" face="Arial"><span style="COLOR: rgb(153,51,0)">aus: „razza operaia“; Padova edizioni, Mai 1992</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">Das vorliegende Interview erschien auf Deutsch erstmals 1993 in „Strategien der Unterwerfung - Strategien der Befreiung.“ Materialien für einen neuen Antiimperialismus Nr. 5, Schwarze Risse Verlag Berlin und wurde um einige damals unmittelbar aktuelle Passagen gekürzt. (Anm. d. Red.).</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:31:14 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Tomasz Konicz: Krisenmythos Griechenland </title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse34/Krisenmythos_Griechenland%20.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Athens Schuldenkrise ist nicht Ursache, sondern lediglich Auslöser der neuesten Etappe einer seit Jahrzehnten schwelenden Krise</font></span></p>
<p class="MsoNormal"><i><span lang="DE">Die veröffentlichte Meinung in Deutschland hat einen neuen Krisen-Mythos geschaffen. Nun sollen es die</span>faulen und korrupten Griechen s<span lang="DE">ein, die sich durch die Manipulation statistischen Materials in die Eurozone mogelten, die europäische Einheitswährung an den Rand des Zusammenbruchs führten und künftig den hart arbeitenden Deutschen auf der Tasche liegen dürften. Endlich verfügt Deutschland über ein Feindbild, das nahezu alle Gesellschaftsschichten – vom exportfixierten Unternehmer bis zum prekarisierten Niedriglohnempfänger – im nationalistisch gesättigten Hass volksgemeinschaftlich vereint.</span></i></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:30:30 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Robert Zion: Eine spinozianische Grundlegung der Linken II  </title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse34/Eine_spinozianische_Grundlegung_II.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="WIDOWS: 2; TEXT-TRANSFORM: none; TEXT-INDENT: 0px; BORDER-COLLAPSE: separate; FONT: medium 'Times New Roman'; WHITE-SPACE: normal; ORPHANS: 2; LETTER-SPACING: normal; COLOR: rgb(0,0,0); WORD-SPACING: 0px; -webkit-border-horizontal-spacing: 0px; -webkit-border-vertical-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px" class="Apple-style-span"><span style="FONT-FAMILY: arial, helvetica" class="Apple-style-span">
<p style="TEXT-ALIGN: left; LINE-HEIGHT: normal; TEXT-INDENT: 0cm" class="Textkrper-Einzug21" align="left"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Das<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>ökonomische Tableau</i><span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>in<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></font><i><font size="4">Commonwealth.</font></i></span></p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify" class="MsoTitle"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">(Zweiter Teil</span><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></span><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 12pt" lang="DE">Der erste Teil erschien in grundrisse # 33)</span></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">Michael Hardt und Antonio Negri folgen in ihrem Unternehmen, „Ethik und Politik“ [S. 194] in einer „realistischen politischen Anthropologie“ [S. 191] zusammenzuführen, weitestgehend dem Aufbau von Spinozas<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><i>Ethik</i>, die für Negri bereits sehr früh eine „Metaphysik des Seins als Physik des Vermögens und Ethik der Konstitution“</span></font><font face="Arial"><span lang="DE">darstellte:</span></font></p></span></span>]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Jun 2010 20:29:32 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Editorial</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse33/editorial.htm</link>
      <description><![CDATA[<p><font face="Arial"><span lang="DE">Alice Pechriggl untersucht in ihrem Text: <i>Agieren. Aspekte und Psychotropen des Handelns</i> den Handlungsbegriff im Spannungsfeld zwischen politischem Handeln, welches sich seiner Ziele und Motive bewusst, sowie des Agierens, welches von unbewussten Wünschen und Ängsten geleitet ist. Diese Thematik wird mit der Tatsache verknüpft, dass Frauen aus der Sphäre der politischen Dimension – als Frauen – ausgeschlossen werden. Robert Zion schlägt uns im Anschluss an das jüngste Buch von Hardt und Negri <i>Common Wealth</i> eine <i>spinozianische Grundlegung der Linken</i> vor. Dieser sehr umfangreiche Text musste geteilt werden, den zweiten Teil findet ihr in der nächsten Ausgabe der grundrisse.</span></font></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 28 Mar 2010 22:48:13 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>„Die Mandarinen und Oliven fallen nicht vom Himmel“</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse33/die_mandarinen_und_oliven_fallen.htm</link>
      <description><![CDATA[<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">An diesem Tag, dem 31. Januar 2010, haben wir uns getroffen, um die Versammlung der afrikanischen Arbeiter von Rosarno in Rom zu bilden.</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font face="Arial"><span lang="DE">Wir sind die Arbeiter, die gezwungen wurden, Rosarno zu verlassen, nachdem wir unsere Rechte gefordert haben. Wir arbeiteten unter unmenschlichen Bedingungen. Wir lebten in verlassenen Fabrikhallen ohne Wasser und Elektrizität. Unsere Arbeit wurde schlecht bezahlt. Wir haben unsere Schlafplätze jeden Morgen um 6 Uhr verlassen und sind nicht vor 20 Uhr zurück gekommen für 25 Euro, die nicht&nbsp;immer in unseren Taschen landeten.</span></font></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 28 Mar 2010 22:47:34 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Martin Birkner: Konferenzbericht: Energie, Arbeit, Krise und Widerstand</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse33/Energie_Arbeit_Krise_und_Widerstand.htm</link>
      <description><![CDATA[<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0)" lang="DE"><font size="4">Graz, 22.-24.1.2010</font></span></p>
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Leitende Intention der Konferenz war, ForscherInnen und (Umwelt)AktivistInnen aus den Bereichen der Basiskämpfe um erneuerbare Energien mit GewerkschafterInnen aus energieintensiven Sektoren zusammenzubringen, und aus der Perspektive der internationalen Klassenkämpfe und der sozialen&nbsp; Bewegungen die Probleme und Herausforderungen einer künftigen nichtkapitalistischen und nachhaltigen Globalgesellschaft zu diskutieren</span></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 28 Mar 2010 22:46:51 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Alice Pechriggl: Agieren. Aspekte und Psychotropen des Handelns</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse33/Agieren.htm</link>
      <description><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Ich möchte mich der Frage nach Aspekten des Handelns widmen, die sich aus der Spannung zwischen Agieren im psychoanalytischen Sinn und Handeln im politischen Sinn ergibt, um sie auf einige ihrer Implikationen für feministische Theorie und Praxis hin zu erhellen. „Die Psychoanalyse ist nicht dazu da, uns – wie die exakten Naturwissenschaften – notwendige Ursache-Wirkungsverhältnisse anzugeben, sondern um uns Motivationsverhältnisse anzudeuten, welche grundsätzlich bloß möglich sind.“ </span><span style="FONT-FAMILY: Arial">schreibt Merleau-Ponty.</span><a title="" href="http://www.grundrisse.net/grundrisse33/grundrisse_33.htm#_edn1" name="_ednref1"><span class="MsoEndnoteReference"><span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 12pt" lang="FR">[1]</span></span></a><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="FR"> </span><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Die Untersuchung der Spannung zwischen Agieren und Handeln zielt genau auf diese möglichen Motivationsverhältnisse ab, insbesondere sofern sie aus einer Ethik und Handlungstheorie ausgeschlossen bleiben müssen, die auf der Kantschen Polarität von Innerlichkeit und Äußerlichkeit sowie von Selbst und Anderen, gut und böse, Vernunft und Sinne, aktiv und passiv, etc. beruht.</span></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 28 Mar 2010 22:46:09 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Robert Zion: Eine spinozianische Grundlegung der Linken</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse33/Eine_spinozianische_Grundlegung.htm</link>
      <description><![CDATA[<span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Bekanntlich hatten für Marx die Schriften der Physiokraten – vor allem die von Quesnay und Turgot – einen besonderen Vorläufercharakter für seine eigene politische Ökonomie. So schreibt er über das </span><span lang="DE"><font face="Arial">Tableau Économique</font></span><font face="Arial"><span lang="DE"> (Siehe: Abb.) </span></font><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="FR">Quesnays von 1758</span>]]></description>
      <pubDate>Sun, 28 Mar 2010 22:45:25 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Karl Reitter: Kritische Bemerkungen zum Artikel von Robert Zion „Eine spinozianische Grundlegung der Linken“</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse33/Kritische_Bemerkungen_zu_RobertZion%20.htm</link>
      <description><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Eine „spinozianische Grundlegung der Linken“ kann ich nur voll und ganz unterstützen. Ich arbeite schon länger an einem Buch zu Marx und Spinoza, in dem ebenfalls die Philosophie Spinozas als Bezugspunkt für emanzipatorisches Denken vorgeschlagen wird. Gerade deswegen interessieren und berühren mich die Ausführungen zu Spinozas sehr. Der Autor orientiert sich sehr stark an Deleuze. Diesen Bezug finde ich wegen der grundlegenden Darstellung, die Deleuze dem Werk von Spinoza gibt, sehr problematisch</span></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 28 Mar 2010 22:44:35 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Robert Zion: Anmerkungen zu Karl Reitters „Kritischen Bemerkungen zum Artikel von Robert Zion ‚Eine spinozianische Grundlegung der Linken’“</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse33/Anmerkungen_zu_Karl_Reitter.htm</link>
      <description><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Ich widerspreche Karl Reitter keineswegs grundsätzlich in den Fragestellungen, würde jedoch meinerseits anmerken, dass dieser Text in erster Linie einen Versuch darstellt, die Spinoza-Interpretation Hardt/Negris zu umreißen, wie sie in <i>Commonwealth</i> ausgearbeitet ist (die ihrerseits wiederum eine Art Abbildung von Negris Knast-Buch über Spinoza auf die Thematiken von <i>Empire</i> darstellt). Dass diese Interpretation ihrerseits wiederum stark deleuzeianisch geprägt ist, ist richtig und in der Tat zu diskutieren</span></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 28 Mar 2010 22:43:55 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Philippe Kellermann: Marxistische Annäherung an den Anarchismus? </title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse33/Marxistische_Annaeherung_orig.htm</link>
      <description><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: rgb(153,51,0); FONT-WEIGHT: normal" lang="DE"><font size="4">Die Konjunktur leerer Gesten am Beispiel Wolfgang Fritz Haugs</font></span></p>
<p class="MsoFootnoteText"><span style="FONT-FAMILY: Arial" lang="DE">Es ist schon einige Zeit her, seit dem in der <i>GRUNDRISSE</i> der Versuch einer Annäherung von Anarchismus und Marxismus unternommen wurde. Leider sind bis jetzt nur drei Aufsätze zum Thema erschienen, dafür aber scheint es auch für Leute aus dem anarchistischen Umfeld die Möglichkeit zu geben, an der <i>GRUNDRISSE</i> mitzuarbeiten. Und vielleicht ist diese praktische Zusammenarbeit letztlich auch wichtiger als jeder theoretische Text </span></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 28 Mar 2010 22:43:08 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>AktivistInnen des Clandestina Network: Barrikaden und Barrieren: MigrantInnen im „Griechischen Dezember“</title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse33/Barrikaden_und_Barrieren.htm</link>
      <description><![CDATA[<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><b><span style="FONT-FAMILY: Arial,sans-serif" lang="DE">aus dem Englischen von Minimol (in Zusammenarbeit mit Birgit Mennel)</span></b></p>
<p style="LINE-HEIGHT: normal; MARGIN-BOTTOM: 0pt" class="MsoNormal"><i><span style="FONT-FAMILY: Arial,sans-serif" lang="DE">Aus Anlass der Dezemberrevolte in Griechenland sind bereits verschiedenste Darstellungen auf Englisch und in anderen Sprachen erschienen, die allesamt die Beteiligung von MigrantInnen an den Unruhen sowie an den sich entwickelnden Prozessen begrüßen. Mit diesem Text wollen wir versuchen, diese wirklich beeindruckende und ergreifende Tatsache im Komplex von Machtverhältnissen zu verorten, die diese Beteiligung geformt haben; deshalb nehmen wir notwendigerweise die Hindernisse und Einschränkungen, die diese Mitwirkung durchziehen, ebenso in den Blick wie einige der Faktoren, die sich hinter der Nicht-Beteiligung vieler MigrantInnen verbergen. Dieser Text basiert auf kollektiven Diskussionen innerhalb der MigrantInnen- und Flüchtlingsgruppe Clandestina Network und in deren Umfeld sowie des sozialen Ortes „Dromos" in Thessaloniki....<a href="http://www.grundrisse.net/grundrisse33/Barrikaden_und_Barrieren.htm"></a></span></i></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 28 Mar 2010 22:42:11 +0200</pubDate>
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      <title>Karl Reitter: Kritische Bemerkungen zum Marxverständnis von Marcel van der Linden und Karl Heinz Roth </title>
      <link>http://www.grundrisse.net/grundrisse33/Kritische_Bemerkungen_zum_Marxverstaendnis.htm</link>
      <description><![CDATA[<p class="MsoNormal">Oder: Wie die Autoren im von ihnen herausgegebenen Buch „Über Marx hinaus“ den Verfasser des Kapital kritisieren</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 28 Mar 2010 22:40:38 +0200</pubDate>
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