Finanzkrise und / oder Krise des Kapitalismus?
stop making capitalism vol.II:
Referent: Engelbert Stockhammer (WU-Wien) Kommentar: Robert Foltin (grundrisse) Wann? Donnerstag den 11. Dezember, 19:30 Uhr Wo? Wirtschaftsuniversität Wien, 4. Stock, Kern C, Hörsaal 4.40 Im öffentlichen Diskurs ist meist von einer Finanzkrise die Rede, die auf die reale Wirtschaft zurückschlägt. Was hat die Krise verursacht und wieso reagieren die Metropolenstaaten mit quasi-keynesianischen Maßnahmen? Kann eine Regulation der Finanzmärkte einen neuen profitablen Verwertungszyklus hervorbringen und gibt es wirtschaftspolitische Alternativen, die nicht nur dem Kapital nützen? Oder ist es nicht so, dass der Kapitalismus schon länger (seit den 1970ern) in einer Verwertungskrise steckt, die eine krisenhafte Bereinigung mit massiver Kapitalvernichtung erfordert - auch weil die Probleme durch die Finanzialisierung nur hinausgeschoben wurden? Was bedeutet die Krise für die Peripherie (Inflation und Hungerrevolten) und was für die Metropolen? Hier gibt´s als pdf-file den Text Finanzkrise: Chronologie, Ursachen und wirtschaftspolitische Reaktionen von Engelbert Stockhammer, der auch in den nächsten grundrissen erscheinen wird. |
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